Wissensmanagement: Methoden und Tools

Wissensmanagement im Unternehmen

Wissensmanagement

Rationelle und schnelle Workflows bedeuten zufriedene Mitarbeiter und mehr Zeit für das Kerngeschäft. Mit professionellem Wissensmanagement kann Ihr Unternehmen schnell und zielgerichtet auf vorhandenes Wissen zurückgreifen. Das erhöht die Leitungsfähigkeit der Mitarbeiter und trägt somit zum Erfolg des Unternehmens bei.

Wir leben heute in einer Welt, die durch Schnelllebigkeit in allen Lebensbereichen des alltäglichen und unternehmerischen Lebens geprägt ist. Technologien wandeln sich rasant und bieten immer mehr und immer revolutionärere Möglichkeiten. Ebenso hat der Informationsaustausch dank modernster Kommunikationsmittel und weltweiter Vernetzung zugelegt. Bürokonzepte, Büroausstattungen und technische Modernisierungen berühren die Unternehmen unmittelbar, machen die Arbeitswelt von heute flexibler und bieten ein nie dagewesenes Maß an Mobilität und Gestaltungsfreiraum. Home-Office und Work-Life-Balance sind nur zwei Schlagwörter, die in diesem Zusammenhang entstanden sind.

Wissen bedeutet Erfolg

Im Kontext dieser Schnelllebigkeit und einer immer größer werdenden Informationsflut bildet das Wissen eine Art Fels in der Brandung. Denn Wissen ist mehr als nur die Kenntnisnahme von äußeren Reizen. Wissen basiert auf Verstehen und liefert die Grundlage dafür, dass die aus der Umwelt bereitgestellten Informationen kontextgebunden eingeordnet und verarbeitet werden. Mehr noch: Wer Wissen hat, besitzt Macht. Das beschrieb bereits Benjamin Franklin mit seiner Aussage: „Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.“

Nach eben diesem Credo sollten auch Sie Ihre Unternehmensphilosophie aufbauen und gezieltes Wissensmanagement betreiben, um sich Wettbewerbsvorteile zunutze machen zu können. Im Zentrum des Wissensmanagements steht dabei, Wissen systematisch zu identifizieren, aufzubereiten, zu implementieren und schließlich anzuwenden. Mithilfe eines professionell gestalteten Wissensmanagements können sie ‒ vereinfacht gesagt ‒ das Wissen Ihrer Mitarbeiter strukturieren und für sich als Unternehmen nutzbar machen.

Die nachstehende Abbildung zeigt, welche Elemente im Einzelnen Einfluss auf das Wissensmanagement haben:

Wissensmanagement Chart

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an: Lehner, F.: (2009), Wissensmanagement, S. 35.

Dokumentenmanagement-Systeme bringen Ordnung ins Wissen

Einen ganz wesentlichen Einfluss haben hier sog. Dokumentenmanagement-Systeme (DMS), die Wissen sehr schnell und effektiv zur Verfügung stellen.

Bei Promedis arbeiten wir selbst mit einem der modernsten DMS auf dem deutschen Markt und kennen uns entsprechend gut in der Anwendung solcher Systeme aus. Mittlerweile können wir uns eine Arbeit ohne professionelles DMS kaum noch vorstellen. Denn zu gut erinnern wir uns noch daran, wie oft und wie lange wir früher nach bestimmten Dokumenten suchen mussten, die in den Untiefen des Computers verschwunden waren.

Gerade Erfahrungswissen ist Gold wert

Behalten Sie als Unternehmer dabei stets im Hinterkopf, dass sich Wissen zu großen Teilen auch aus Erfahrungen älterer Mitarbeiter generiert, Erfahrungen im Sinne von verinnerlichten Kenntnissen, die sich auf bestimmte Arbeits- und Tätigkeitsbereiche, aber auch auf Organisations- oder Arbeitsabläufe im Unternehmen beziehen. Dieses Wissen ist sprichwörtlich Gold wert. Ein ganz wesentlicher Prozess der Wissensweitergabe besteht daher im Transfer von Erfahrungswissen zwischen älteren und jüngeren Kollegen. Dieses Wissen ist für einen routinierten und optimierten Ablauf in Ihrem Unternehmen von maßgeblicher Bedeutung und bringt erhebliche Vorteile mit sich, die sich auch finanziell bemerkbar machen.

Daher sollte dem generationsübergreifenden Wissenstransfer bereits frühzeitig ein hoher Stellenwert beigemessen werden. Hier sind Sie als Unternehmer gefordert, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Vielleicht nutzen Sie als Unternehmer schon einige Methoden, um diesen generationsübergreifenden Wissenstransfer zu unterstützen, auch wenn Ihnen dies nicht unmittelbar im Kontext eines systematischen Wissensmanagements bewusst ist. Doch bereits wenn neue Mitarbeiter eingearbeitet werden, werden ihnen zumeist ältere Mentoren oder Kollegen zur Seite gestellt, die ihr Erfahrungswissen einbringen und so den jüngeren Kollegen die Arbeitsweisen praktisch vermitteln können. Neudeutsch nennt man das „Mentoring“.

Es gibt sogar wissenschaftliche Belege dafür, dass die Innovationsfähigkeit von Unternehmen maßgeblich davon abhängt, wie gut das sogenannte explizite Wissen (im Sinne eines reproduzierbaren Wissens) junger Mitarbeiter mit dem impliziten Wissen (im Sinne eines Erfahrungswissens) der älteren Mitarbeiter verknüpft ist.

Mit ausgewählten Instrumenten das betriebliche Wissensmanagement fördern

Als Instrumente der Förderung des generationenübergreifenden Wissensmanagements können beispielsweise altersgemischte Teams, Lerntandems, moderierte Übergangsgespräche oder Patenschaften genutzt werden. Je nach Rahmenbedingungen Ihres Unternehmens, sind weitere Formen möglich, die individuell angepasst werden können.

Wir unterstützen Sie gerne dabei, ein professionell gestaltetes und an den Rahmenbedingungen und Bedürfnissen Ihres Unternehmens ausgerichtetes Konzept des betrieblichen Wissensmanagements zu erstellen und einzuführen.

 

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